top of page
PV_FFA_Grünhaid_Vergleich_Bestand.jpg

Situation

Update:

Seit dem letzten Gespräch im April diesen Jahres hat sich nichts getan. Eine weitere Gesprächsrunde wurde von Seiten des Barons abgesagt. So wollte die Firma Münch nachbessern und weitere Erkundigungen (in Bezug auf die Einspeisung des Stroms in das Hochspannungsnetz) einholen.


Chronologie:

Die Anwohner der Streusiedlung Grünhaid sind entsetzt! Der Solaranlagenbetreiber Münch Energie aus Rugendorf beabsichtigt in Mitten der Grünhaid auf einem 12 Hektar großem Areal eine PV-Freiflächenanlage zu errichten und zu betreiben.


Die meisten Anwohner erfuhren von diesem Vorhaben erst aus der Zeitung oder von Nachbarn. Die direkt an die Anlage angrenzenden Anwohner wurden zwar kurz vor der Sitzung besucht, doch wurde ihnen die Anlage als Fakt und unabwendbar mitgeteilt.

Die geplante Anlage hat eine Größe von 15 Fußballfeldern und erstreckt sich zum einen zwischen der Bahnlinie (Hof-Selb) und der Autobahn 93, sowie anderen Seite der Autobahn bis zum Grünauer Vorwerk und hinter bis zum Wildsauwald.

Diese Anlage würde das Landschaftsbild der Grünhaid nachhaltig zerstören.

Situation: Infos

Die direkten Anwohner suchten das Gespräch mit der Stadt. Dieses aber verlief ernüchternd. Man stellte ihnen lediglich einen etwas weiteren Abstand zur Anlage in Aussicht. So stehen die Module bei den Familien Rödig und Huber rd. 25 Meter entfernt.

Hier ein Beispielbild aus Wölbattendorf mit dem Abstand von 25 Metern. (Bild: © Norbert Huber)

Anlage%20in%20W%C3%B6lbattendorf_edited.
Situation: Bild

Beim Grünauer Vorwerk kommt es noch schlimmer! Das denkmalgeschützte Anwesen Grünhauer Vorwerk 1 liegt gerade mal 10 Meter neben der geplanten Anlage. Bei einer Bebauung mit einer Hecke würden die Zimmer in Richtung Westen kaum mehr Sonnen- bzw. Tageslicht erhalten. Außerdem kann es nicht gesund sein, mit dem Kopf 10 Meter neben Solarmodulen zu liegen.
Pikant ist, dass dem Besitzer des Anwesens der Bau eines Carports verweigert wurde, da dieser den Blick auf das Haus verbauen könnte. Dass aber eine PV-Freiflächenanlage in rd. 10 Metern Entfernung entstehen kann, sei was anderes. Diese läge räumlich getrennt vom Anwesen weg. Es führt dazwischen eine schmale Straße – ein besserer Feldweg!

Situation: Text

Aktuell dient die gesamte Fläche der Landwirtschaft für Mais- und Getreideanbau sowie für Wiesen. Module mit einer Höhe von bis zu drei Metern würden die Wohnqualität für die unmittelbar betroffenen Anwesen, aber auch für ganz Grünhaid mindern. Die Anwesen verlieren enorm an Wert, denn wer will mit einer derartigen Anlage als unmittelbarer Nachbar leben?“. Viele Anwohner investierten in ihre Anwesen.

Bilder: Norbert Huber

IMG_0030.PNG
IMG_0043_edited.jpg
IMG_0038_edited.jpg
Situation: Über

Zerschnitt schon die Bahnlinie und die Autobahn die Siedlung so massiv, wie sonst bei keiner zweiten Streusiedlung in Deutschland.

Bilder: Kathrin Rödig

Situation: Über

Der Solarpark wäre für diese das Ende. Für manche grenze dies schon fast an stille Enteignung. Die Anlage würde mehr als 30 Jahre, ja sogar 40 Jahre hier das Bild prägen. Manch Anwohner würde von seinem Fenster aus nichts mehr anderes als Module (oder eine Hecke, die davor gepflanzt wird) sehen. Heute sieht man Felder, auf denen Rehe sind. Ein schöner Anblick, den auch viele Spaziergänger genießen.


Seit Jahrzehnten hat sich Grünhaid zu einem beliebten Erholungs- und Freizeitgebiet entwickelt. Der Bau dieser Anlage würde auch dem Tourismus in Schönwald schaden.


Aus dem Zeitungsartikel konnte man entnehmen, dass beide Fraktionen darauf bestanden, dass die Anwohner umfassend informiert und „ins Boot geholt“ werden. Dies wurde in der Stadtratssitzung vom 11.02.2021 nochmals bekräftigt!

Erst am 06. Märze kam (auf Druck der Bürger) eine offizielle Information über das Vorhaben!

Situation: Text

Nachdem der Punkt „Solarpark“ kurzerhand von der Tagesordnung der Februar-Sitzung des Stadtrates Schönwald genommen wurde, wurde in der Stadtratssitzung vom 11. März 2021 dieser wieder behandelt.

Etwa 30 Grünhaider verfolgten diese Sitzung. Man zeigte Präsenz.

Gehör für unser Anliegen und unsere Sorgen fanden wir in bei den Mitgliedern der CSU Schönwald. Fraktionsvorsitzende Ursula Tuscher hielt für uns ein Plädoyer. So passe die Anlage nicht zu den Strukturen der Stadt. Auch sei ein Projekt dieser Größe nicht tragbar. Stadtrat Stefan Magdt führte auf, dass er in seinen Recherchen keine Anlage dieser Größenordnung mit solch geringen Abständen gefunden hat.

Denkbar knapp wurde durch die Stimmen der SPD und des Bürgermeisters beschlossen, den nächsten Schritt in diesem Vorhaben zu gehen. So lässt die Stadt zunächst den Flächennutzungsplan in ein Sondergebiet Solar ändern. Anschließend wird das vorgezogene Bauleitverfahren eingeleitet. Dabei sollen dann Behörden und Anwohner befragt werden.

Die Stadt hat ohne Not ihre Planungshoheit aus der Hand gegeben. Betreiber und Grundstückseigentümer hatten bis zu diesem Zeitpunkt keinerlei Anspruch auf positiven Bescheid.


Am 15.04.2021 war das Thema Solarpark wieder auf der Tagesordnung. In dieser Sitzung konnten wir Anwohner einen kleinen Sieg verbuchen.

Der Beschlussvorschlag der Stadtverwaltung für einen Durchführungs- und Erschließungsvertrag für den vorhabensbezogenen Bebauungsplan wurde aufgrund Stimmengleichheit abgelehnt. Die Bauleitplanung läuft aber weiter, könnte aber jederzeit gestoppt werden.

Die CSU bemängelte wieder das Informationsverhalten der Firma Münch. Stadtrat Stefan Magdt gab zu bedenken, dass das Schutzgut Mensch auch etwas zählen muss!!

Situation: Text

Zu einem "runden Tisch", wie ihn die CSU-Fraktion und die Anwohner immer eingefordert haben, wurde von Seiten der Stadtverwaltung bisher nicht eingeladen.

Wir Anwohner danken daher Freiherr von der Borch, der kurzerhand am 26.04.2021 einen solchen bei ihm im Schloss Sophienreuth veranstaltete.

Bei diesem Gespräch wurden die verschiedenen Ansichten ausgetauscht. Dabei gab die Firma Münch bekannt, dass sie die Entfernung der Anlage vom Wohnraum bei rd. 25 Meter sieht. Bei einer Anfrage an die teilnehmenden Damen und Herrn des Stadtrats, ob sie sich eine Anlage in dieser Entfernung vor ihrem Haus vorstellen könnten, wurde dies mit einem klaren "Nein" beantwortet!

Wir wollen auch anmerken, dass unsere Argumente nicht aus der Luft gegriffen und die Quellen nicht "dubios" sind. So sind diese u.a. das Bayerische Landesamt für Umwelt, Bayerische Innenministerium, die Autobahndirektion Nordbayern, die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft und das  Umweltbundesamt!

Situation: Text

©2021 Solarpark Grünhaid. Erstellt mit Wix.com

bottom of page